Schleswig-Holsteins Inkubator für maritime Technologien

FOR SCIENCE. FOR INNOVATION. FOR ECONOMY.

Die globalen und regionalen Herausforderungen vor denen die Menschheit heute steht, lassen sich nur durch Technologie und interdisziplinäre Zusammenarbeit lösen.

Das TransMarTech (kurz: TMT) versteht sich als Inkubator für maritime Innovationen und maritime Technologien. Wir fördern fokussiert den Technologietransfer aus der maritimen Wissenschaft. Denn: Für die Entstehung neuer Geschäftsmodelle und Produkte in der maritimen Wirtschaft braucht es den Transfer von Technologien und Grundlagenforschung aus den Hochschulen und den Forschungsinstituten in die Wirtschaft.

  • Das TMT begleitet interdisziplinäre Projektteams aus Wissenschaft & Wirtschaft im Prozess der Produkt- und Geschäftsmodellentwicklung

  • Das TMT unterstützt die aktive Umsetzung durch geeignete Workshop- und Veranstaltungsformate

  • Das TMT ermöglicht Zugang zu bestehender Infrastruktur (Labs & Testflächen) in Schleswig-Holstein, um Verfahren zu entwickeln und Prototypen zu testen.

PORTFOLIO

DOCK

In direkter Lage am Seefischmarkt haben wir nicht nur den Blick auf die Förde, sondern auch die unmittelbare Nähe zum GEOMAR , der Fachhochschule Kiel und der Technischen Fakultät der CAU. Das TMT ist ein Ort für offene Diskussionen, den Austausch von Projektideen, zum CoWorking und Eventfläche. Ergänzt wird das DOCK durch digitale kollaborative Plattformen, so dass Zusammenarbeit überregional und ortsunabhängig stattfinden kann.

HUB

Ein Netzwerk nach innen und außen: im TMT wird ein ein Schleswig-holsteinweites Netzwerk
zwischen Wissenschaft, Wirtschaftsförderung und Wirtschaft gebündelt.

Gemeinsam mit dem MCN und den IHKen findet gezieltes Matchmaking für Produkt- und Projektinnovationen statt. Der Fokus des TMT liegt dabei auf der aktiven Unterstützung mit Tempo.

INKUBATOR

Durch gezielte Workshop- und Eventformate setzt das TMT methodische und umsetzungsorientierte Impulse für Wissenschaft, Hochschulen und Wirtschaft.

Projektteams werden von der initialen Innovations-Idee, während der initialen Entwicklung aktiv begleitet, Förderoptionen ausgelotet und Investoren an Bord geholt.

CoWORKING & MARITIMES LAB

Das Maritime Lab des TransMarTech bietet neben einer 140qm großen Werkstattfläche auf Bedarf die Nutzung des mobilen FabLab – MakerCube.sh an. Darüber hinaus wird bei Bedarf die Vernetzung und Nutzung zu der vielfältigen Forschungsinfrastruktur und Testflächen im Land (Großgeräte, Labore, Werkstätten) möglich gemacht.

Im CoWorking Bereich des TMT stehen Projektteams modulare Arbeitsplätze zur Verfügung. In kreativer Umgebung kann gemeinsam oder einzeln an martitimen Projekten gearbeitet werden. Digitale Zusammenarbeit wird durch die Bereitstellung verschiedener Softwarelösungen angeboten. Hardwareausstattung für Videokonferenzen sowie Workshop Equipment sind vor Ort vorhanden.

BUCHEN
CoWorking Arbeitsbereich

Das war los im TMT | HIGHLIGHTS AUS JUNI & AUGUST

Sprint Workshop Kiel.Works

Die Kieler Wirtschaftsförderung ist nicht nur als Gesellschafterin am TransMarTech beteiligt, sondern treibt innerhalb der Landeshauptstadt Kiel auch den Strukturwandel und die dafür wichtigen Impulse und Programme voran. Kiel.Works ist eines der Programme, die Kiel and innovativen Standort am Wasser mit spannenden Jobs für Studierende und Fachkräfte bereit hält. Frische Ideen und Konzepte brauchen kreativen Raum zur Entfaltung – den fand das Team in den Räumen unseres Zentrums. Was genau eine Sprint Woche ist und welches Ziel verfolgt wurde – das ist alles nachzulesen im Logbuch der Kiwi

Deutsch-Dänische Delegation

Wirtschaftsaustausch und Technologietransfer ist kein reines regionales Thema – Schleswig-Holstein pflegt seit langem eine intensive partnerschaftliche Beziehung zu unseren Nachbarn aus Dänemark. Die dänische Delegation besuchte das TMT, um sich über den Technologietransfer und das Portfolio zu informieren.

SEPTEMBER PROGRAMM

THEMEN

Meeresverschmutzung

Die Verschmutzung der Ozeane ist weit fortgeschritten. Die Ursachen sind vielfältig: langsam verwitternde Munitionsaltlasten sind nur einer von mehreren bedrohlichen Faktoren! Allein 1,6 Mio Tonnen konventioneller und 300.000 Tonnen chemischer Munition liegen größtenteils verborgen in Nord- und Ostsee. Die Ortung, Bergung und Entschärfung von Munition ist nicht nur eine regionale, sondern eine globale Herausforderung.

Weitere Verschmtzung der Meere erfolgt durch den Eintrag von Nährstoffen von Landwirtschaft und Industrieeinleitungen. Verschmutzung durch Mikroplastik ist ein längst erkanntes und nach wie vor ungelöstes Problem. Neben der Reduzierung bzw. Vermeidung weiterer Einträge stellt die Beseitigung der bisherigen Verschmutzung eine große Herausforderung dar, denn neben technischen Lösungen sind auch politische, regulatorische und finanzielle Wege zu finden.

Biointelligenz

Wir können viel von marinen Systemen lernen, wenn wir sie und ihr Verhalten besser verstehen. Marine Systeme sind komplex und funktionieren effizient. Diese Bio-Intelligenz hilft uns Lösungen für Herausforderungen unserer komplexen Welt zu finden, im Bereich der Digitalisierung genauso wie für unser Wirtschafts-, Gesellschafts- und Politiksystem. Wie aber können marine Systeme analysiert und richtig verstanden werden? Welche technischen Lösungen sind dafür nötig? Was wissen wir schon und wie können wir darauf aufbauen? Und was lässt sich aus dem Gelernten wie übertragen?

Mobilität auf dem Wasser & Logistik

Der Transport von Personen und Gütern auf dem Seeweg gilt als umweltfreundliche Alternative zu anderen Transportarten (insbesondere im Vergleich zu Flug- und Straßenverkehren). Trotzdem steht die Schifffahrt vor großen Herausforderungen: Auf der einen Seite soll die Schifffahrt grüner werden. Durch die Reduktion von Emissionen und den Einsatz alternativer Antriebsstoffe soll der Betrieb umweltfreundlicher werden. Zudem soll beim Bau von Schiffen auf nachhaltige Materialien, Techniken und die Möglichkeit des Recyclings gesetzt werden. Auf der anderen Seite sollen die Möglichkeiten der Digitalisierung den Schiffsverkehr sicherer und kostengünstiger machen. In der Schifffahrt finden sich darüber hinaus viele wiederkehrende Aufgaben, die durch automatisierte Missionsführung mit Wasserfahrzeugen bei der Entwicklung geeigneter Kommunikationsmittel, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik zum Einsatz kommen. Im Bereich des Hochleistungs-Segelsports können Systeme zur automatischen Navigation und Steuerung kombiniert mit intelligenten Sensoren Anwendung finden.

Meeresspiegelanstieg

Der globale Klimawandel führt zu einem Anstieg des Meeresspiegels. Daraus ergeben sich zwei Herausforderungen: zum einen werden Lösungen zur Abschwächung des Klimawandels und damit des Meeresspiegelanstiegs gesucht (Mitigation). Da der Klimawandel und damit der Meeresspiegelanstieg jedoch nicht mehr gänzlich aufzuhalten sein wird, stellen Anpassungsmaßnahmen eine weitere Herausforderung dar (Adaptation). Wie kann ein Leben und Wirtschaften an Küsten und auf Inseln trotz Meeresspiegelanstiegs in der Zukunft möglich sein?

Energie

Energie ist eine unserer wichtigsten Ressourcen. Wir brauchen Energie, um Industrien zu betreiben, die Digitalisierung fortführen zu können, unseren Wunsch nach Mobilität zu befriedigen und im Winter nicht zu frieren. Die bisher hautsächlich genutzten fossilen Energiequellen sind endlich. Daher stellt sich die Herausforderung, nachhaltige Energiequellen zu erschließen. Das Meer bietet bereits heute Möglichkeiten, regenerative Energien wie Wind-, Wellen- oder Gezeitenenergie zu produzieren. Weitere Lösungen werden untersucht und technisch weiterentwickelt. Auch an Biogas aus marinen Ressourcen, wie z.B. Algen, wird bereits geforscht. Neben der Produktion gelten Speicherung und Transport regenerativer Energien als große Herausforderung der Gegenwart und der Zukunft.

Nahrungsmittel aus dem Meer

Das Meer ist seit jeher Lieferant von Nahrungsmitteln. Fisch und Meeresfrüchte sind in allen Küstengesellschaften ein wichtiger Bestandteil des Nahrungsangebots. Diese Tatsache hat allerdings vielerorts zur Überfischung der Meere geführt. Daher stellt sich die Frage nach Lösungen für eine nachhaltige Nutzung der Meere zur Nahrungsmittelversorgung. Welche Rolle können Aquakulturen dabei spielen? In anderen Teilen der Welt werden auch Algen, Quallen und andere maritime Ressourcen zur Ernährung der Bevölkerung genutzt. Bei uns in Deutschland/ Europa steht die Nutzung dieser Ressourcen für die Ernährung noch am Anfang. Welche Möglichkeiten eine wachsende Weltbevölkerung nachhaltig und ausgewogen zu ernähren, ergibt sich aus dem Meer?

Biomaterialien

Marine Ressourcen wie Seegras, Algen, Schwämme oder auch tierische Extrakte aus Schnecken, Muscheln, Quallen oder Fischen bieten vielfältige Anwendungen im Bereich der Kosmetik, der Pharmazie und der Herstellung von Materialien für Verpackung, Möbel oder als Dämmstoffe. Allerdings sind die Eigenschaften mariner Ressourcen noch längst nicht vollständig untersucht. Auf diesem Gebiet gibt es noch viele Möglichkeiten, nachhaltige Lösungen für zahlreiche Alltagsherausforderungen zu finden.

NETZWERK

Technologietransfer beginnt mit einem starken Netzwerk. Kollaboration steht bei uns im zentralen Fokus

Logo ZTS

NETZWERKSTIMMEN

„Das TransMarTech bietet die Chance, als eine neuartige Struktur des Technologietransfers die Innovationsfähigkeit des Landes zu stärken. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass die Unternehmen die exzellenten wissenschaftlichen Einrichtungen, die Hochschulen und Forschungsinstitute noch stärker nutzen und Schwellenängste abgebaut werden.“

Dr. Bernd Buchholz, Wirtschafts- und Technologieminister des Landes Schleswig-Holstein

„Es ist ein großer Erfolg, dass wir mit dem TransMarTech ein maritimes Technologie- und Transferzentrum für ganz Schleswig-Holstein bekommen. Durch die breite Einbindung und das Engagement von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen im Land eröffnen wir dieser Schwerpunktbranche neue Zukunftsperspektiven.“

Björn Ipsen, Hauptgeschäftsführer IHK Schleswig-Holstein
„Gerade die maritime, mittelständische Industrie in SH benötigt einen guten Kontakt zu Forschungs- und Hochschuleinrichtungen, um sich zukunftsfähig aufzustellen und Innovationen in der Branche voranzutreiben. Hierzu bietet das TMT eine hervorragende Plattform, um in konkreten Kooperationsprojekten schnelle Fortschritte zu erzielen. Die Vernetzung der maritimen Wirtschaft spiel dabei eine wichtige Rolle.“
Katrin Birr, Geschäftsführerin Gebrüder Friedrich Werft
„Als Kieler Wirtschaftsförderung sind wir stolz, Gründungsgesellschafterin eines Innovationszentrums für die maritime Wirtschaft zu sein. Innovationen aus den Hochschulen bei Produkten und Dienstleistungen sind entscheidend für die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen und eines maritimen Standortes wie Kiel.“

Werner Kässens, Kieler Wirtschaftsförderung
„Die Gründung der TransMarTech GmbH ist für das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung ein wichtiger Baustein in der Entwicklung einer gelebten Transferkultur zwischen Forschung und Wirtschaft in Kiel. Wir freuen uns auf viele gemeinsame Projekte mit unseren Partnern aus der Industrie, der Stadt Kiel und dem Land Schleswig-Holstein.“
Dr. Warner Brückmann, GEOMAR - Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung
„Unser Ziel ist die Kombination von Digitalisierung und Umwelt-, Klima- und Naturschutz, die wir beispielsweise in verschiedenen Projekten im Themenkomplex Munition im Meer umsetzen. Der Transfer von neuesten Technologien und Erkenntnissen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft ist dabei ein essentieller Bestandteil unserer Arbeit.“
Jann Wendt, CEO & Founder EGEOS

„Das TransMarTech bietet für den Verein der Wissenschaft eine einzigartige Projektplattform, um Ideen aus Wissenschaft und Forschung mit den Interessen der Wirtschaft zu verschränken und daraus konkrete, praxisorientierte Transferprojekte zu entwickeln.“

Dr. Andreas Borchardt, Fachhochschule Kiel

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ANMELDEN

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Schreib uns gerne und wir antworten werktags binnen 24 Stunden.
info@transmartech.sh

ANFAHRT

Das TMT befindet sich in Gebäude 1 (Markthalle) am Wissensquartier Seefischmarkt. Der Eingang befindet sich an der Wasserseite zur Schwentine neben dem Eingang zu unseren Nachbarn Osteolabs und Geomar (Abteilung Datensicherheit).

Umweltfreundlich bringt einen die Fähre (F2 Schwentinelinie – Austieg Wellingdorf) oder die Busverbindung KVG Linie 100 und 11 zum Seefischmarkt

– Mit dem Fahrrad sind es ca. 20min vom Hauptbahnhof –

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